Freestyle Wasserspringen 18.6.2017

Wuchtig mit dem Allerwertesten in das kühle Nass eintauchen – darum geht es beim Freestyle-Wasserspringen im Bohmter Freibad am Sonntag, 18. Juni. Die Frage könnte auch lauten: Wem gelingt die beste „Arschbombe“?

Bereits 2016 wurde im Rahmen des Freibadfestes dieser Wettbewerb ausgetragen. „Es haben mehr als 20 Personen teilgenommen. Deshalb möchten wir das Freestyle-Wasserspringen in diesem Jahr als eigene Veranstaltung anbieten“, sagt Jugendtreffleiter Norbert Schulte. Er wird gemeinsam mit Jugendpflegerin Jana Nega durch das Programm führen.

Los geht es um 15 Uhr, der Wettkampf ist gegen 17 Uhr beendet.

Die Anmeldung zum Springen kann vor Ort bis 14 Uhr erfolgen.

 

Es gibt zwei Startfelder

Teilnehmer bis einschließlich elf Jahre springen spontan, hier zählt nur die Ästhetik der Wasserverdrängung. Anschließend wird durch die Jury bewertet. Wer schön springt und große Wasserspritzer macht, hat gute Chancen auf Punkte. Spezielle Anforderungen an die Sprünge gibt es darüber hinaus bei diesem Startfeld nicht.

Teilnehmer ab zwölf Jahren müssen ihren genauen Sprung anmelden. Klassische Sprünge sind dabei die Kanonenkugel, also beide Arme vor den hochgezogenen Knien, und der Anker. Dabei ist ein Bein gestreckt, ein Knie wird vor den Bauch gezogen und festgehalten.

Hier findest du eine Tabelle, in der Du Deinen Sprung aussuchen kannst (Externer Link):

http://badbewertung.de/index.php?page=splashdiving

(Etwas herunter scrollen, dort ist die Tabelle mit den Sprüngen. Die kleine Zahl rechts unten neben dem Sprung zeigt die Schwierigkeit an. Je schwerer, desto mehr Punkte gibt es.)

 

Die Wettkampfregeln:

  1. Jeder Athlet meldet vor dem Wettkampf seine Sprünge beim offiziellen Wettkampfkomitee
  2. „Limited“: In der ersten Runde darf der Sprung des Athleten den Schwierigkeitsgrad von 4,5 nicht übersteigen; Salti und Schrauben sind nicht erlaubt
  3. Die darauf folgenden Durchgänge sind „Unlimited“, also in ihrem Schwierigkeitsgrad unbegrenzt
  4. Der Athlet muss den Sprung zeigen, den er zuvor beim Wettkampfkomitee angemeldet hat, andernfalls erhält er eine Null-Wertung
  5. Fehlt ein Athlet nach dem Aufruf oder Pfiff des Oberkampfrichters, erhält er ebenfalls eine Null-Wertung

Wettkampfablauf:

  1. Der Athlet wird vom Moderator aufgerufen
  2. Das Kampfgericht gibt den Sprung frei.
  3. Danach hat der Athlet 30 Sekunden Zeit, seinen Sprung zu beginnen
  4. Direkt nach dem Sprung erhält er von den Wettkampfrichtern die Wertung seines Sprunges

 

Die Bewertung eines Sprunges:

Das Kampfgericht besteht aus einer bestimmten Anzahl von Kampfrichtern, die jeden Sprung mit Punkten von 0 bis 10 bewerten.

Bei der Bewertung berücksichtigt das Kampfgericht Absprung, Bewegung in der Luft und Landung. Je perfekter alles ausgeführt ist, desto mehr Punkte werden vergeben.

Die Summe der Punkte wird nun mit dem Schwierigkeitsgrad multipliziert. Das ergibt die endgültige Punktzahl.

 

 

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